Videointerviews

Mit dem Projektziel, die filmischen Dokumentationen unserer ältesten Zeitzeugen systematisch auszuweiten, ihre Lebenserinnerungen dauerhaft zu bewahren und sie für die Gegenwart und Zukunft nutzbar zu machen, haben wir von Mai bis August 2019 Zeitzeugeninterviews gedreht und hergestellt.
Das Ergebnis der Drehs sind 26 Videointerviews, die die vielfältigen Lebensgeschichten und Schicksale unserer ältesten Zeitzeug:innen porträtieren. Unter ihnen sind Menschen, die aufgrund ihrer jüdischen Herkunft im Nationalsozialismus Unterdrückung, Verfolgung, Zwangsarbeit und Inhaftierung erleiden mussten. Andere berichten von der politischen Verfolgung ihrer Eltern, die dem NS-Regime zum Opfer fielen. Wieder andere sprechen von ihren Erfahrungen als Soldaten im Krieg und in der Kriegsgefangenschaft oder berichten von Bombenangriffen und langen Aufenthalten in den Berliner Luftschutzkellern, von der Zerstörung ihrer Heime, vom Kampf ums Überleben in der unmittelbaren Nachkriegszeit sowie von Flucht und Neuanfängen. Unsere Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erzählen Trauriges, Erschütterndes, Unglaubliches, Witziges und Alltägliches aus vergangenen Tagen. Mit ihren Interviews haben wir ein besonderes Stück erlebter Geschichte und viel Zeit- und Lokalkolorit konservieren können.

Nutzung

Alle Videointerviews haben eine eigene Unterseite, auf der sich neben den Videos biographische Informationen, Fotografien und eventuelle Buchpublikationen finden lassen sowie mit Timecodes versehene Inhaltsverzeichnisse. Die Interviewvideos selbst sind in Form von Kurzvideos einsehbar. Wenn Sie einzelne Interviews in ihrer vollen Länge sehen möchten, kontaktieren Sie uns über das Formular auf der jeweiligen Interview-Seite. Wir teilen Ihnen dann die jeweiligen Passwörter, mit denen die Videos geschützt sind, mit.