Hans Müncheberg

in Templin

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Gespräch vom 22. Jun 2019
118 min
Inhaltsverzeichnis

Kurzbiografie

Hans Müncheberg wurde 1929 in Templin geboren. Mit 10 Jahren wurde er von seinen Eltern auf die NPEA in Potsdam geschickt. Er erlebte das spezifische Erziehungssystem dort als extrem demütigend, konnte aber seine Stellung im Klassenverband allmählich festigen.

Im November 1944 meldete er sich wie alle Klassenkameraden freiwillig zum Volkssturm. Die letzten Monate des Krieges mit dem Endkampf um Berlin waren extrem gefährlich, alle Lehrer außer einem setzten sich ab. Das Elternhaus in Templin wurde zerstört, der ältere Bruder war kriegsversehrt, der Vater tot, und die Mutter starb 1947.

Hans Müncheberg studierte ab 1949 an der HU zunächst Pädagogik, dann Germanistik. Als Student engagierte er sich beim Berliner Rundfunk für die betriebliche Kulturarbeit, und nach dem Studium war er bis 1952 Dramaturgie-Assistent im DEFA-Spielfilmstudio. 1953 wurde er Dramaturg im Fernsehzentrum Berlin, dem späteren Deutschen Fernsehfunk (DFF). Nach dessen Abwicklung am Jahresende 1991 konnte er noch bis Ende März 1992 fernsehhistorische Arbeiten abschließen.

1994 wurde Hans Müncheberg Rentner, war noch einige Jahre Mitglied im Bundesvorstand des Deutschen Schriftstellerverbandes und ist seit 2000 Geschäftsführer eines „Archivs zur Frühgeschichte der DDR-Fernsehkunst“.

Hans Müncheberg veröffentlichte 1964 sein erstes Buch; danach folgten noch sechs weitere, zuletzt 2017 das umfangreiche Sachbuch „Mit dem Wissen wuchsen die Fragen“.

Fotos

Buchveröffentlichung

Gelobt sei, was hart macht
Autor: Hans Müncheberg
Titel: Gelobt sei, was hart macht
Ort/Jahr: Berlin, 1991
Verlag: Morgenbuch

ISBN: 978-3-371-00321-4

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